Was ist lexoffice? Lexware Office einfach erklärt
lexoffice gehört zu den bekanntesten Buchhaltungsprogrammen für Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland. Seit 2024 heißt die Software Lexware Office – am Produkt selbst hat sich durch die Umbenennung nichts geändert. In diesem Beitrag erklären wir, was Lexware Office kann, welche Tarife es gibt und für wen sich die Software lohnt.
Von lexoffice zu Lexware Office
lexoffice wurde 2012 als Cloud-Lösung für Rechnungen und Buchhaltung eingeführt. Hersteller ist die Haufe-Lexware GmbH & Co. KG mit Sitz in Freiburg im Breisgau, ein Unternehmen der Haufe Group. Die Marke Lexware gibt es bereits seit 1989 und ist vielen Unternehmen durch klassische Desktop-Programme wie Lexware buchhalter bekannt.
2024 wurde lexoffice in Lexware Office umbenannt, um alle Cloud-Produkte unter der Marke Lexware zu bündeln. Für Nutzer bedeutet das: gleiche Software, gleiche Zugangsdaten, gleiche Funktionen. In Verträgen, App-Stores und Suchmaschinen tauchen bis heute beide Namen auf.
Was kann Lexware Office?
- Angebote und Rechnungen: Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen erstellen und versenden – inklusive Mahnungen und Zahlungserinnerungen.
- E-Rechnungen: Empfang und Verarbeitung von E-Rechnungen, die für Unternehmen seit 2025 Pflicht sind. Mehr dazu in unserem Beitrag E-Rechnung umstellen mit Lexware Office.
- Belege per App: Belege abfotografieren, die Software liest Betrag, Datum und Lieferant automatisch aus. Alles wird GoBD-konform archiviert.
- Banking: Bankkonten anbinden, Zahlungen automatisch Belegen zuordnen und Überweisungen direkt aus der Software heraus ausführen.
- Buchhaltung und Steuern: Umsatzsteuer-Voranmeldung über ELSTER, EÜR oder GuV sowie Kassenbuch und Anlagenverwaltung (je nach Tarif).
- Zusammenarbeit mit dem Steuerberater: eigener Steuerberaterzugang und DATEV-Export.
- Schnittstellen: Anbindung an Online-Shops, Zahlungsdienste wie PayPal und weitere Programme über eine offene Schnittstelle (API).
Tarife und Preise 2026
Lexware Office gibt es in vier Tarifen. Alle Preise verstehen sich netto pro Monat:
- S – 7,90 €: E-Rechnungen erfassen, Belegarchiv und App mit Belegscanner – für Selbstständige mit wenigen Vorgängen
- M – 12,90 €: zusätzlich Angebote, Rechnungen, Mahnwesen und Kundenverwaltung
- L – 21,90 €: zusätzlich vollständige Buchhaltung mit Umsatzsteuer-Voranmeldung, EÜR und GuV, Kassenbuch und Anlagenverwaltung
- XL – 32,90 €: zusätzlich Abo-Rechnungen, besondere Rechnungsarten und Lohnabrechnung
Lexware Office lässt sich 30 Tage kostenlos testen. Häufig gibt es zum Start Rabattaktionen für die ersten Monate. Preise und Funktionsumfang können sich ändern – maßgeblich ist die aktuelle Übersicht des Herstellers.
Für wen eignet sich Lexware Office?
- Selbstständige und Freiberufler, die Rechnungen schreiben und ihre Belege ordentlich ablegen wollen
- Kleine Unternehmen, die ihre Buchhaltung selbst erledigen oder eng mit dem Steuerberater zusammenarbeiten
- Online-Händler, die Shop und Zahlungsdienste direkt anbinden möchten
Für größere Unternehmen mit eigener Buchhaltungsabteilung, mehreren Firmen oder komplexer Kostenrechnung stößt Lexware Office an Grenzen. Hier sind umfangreichere Programme die bessere Wahl.
Lexware Office im Zusammenspiel mit der übrigen IT
Als Cloud-Software läuft Lexware Office im Browser und auf dem Smartphone – eine Installation auf dem eigenen Server ist nicht nötig. Entscheidend ist dennoch die Umgebung: sichere Passwörter mit Zwei-Faktor-Anmeldung, geschützte Endgeräte und klar geregelte Zugriffsrechte für Mitarbeiter und Steuerberater. Wie Lexware Office mit Microsoft 365 zusammenspielt, zeigt unsere Case Study zu Lexware Office und Microsoft 365.
Häufige Fragen zu lexoffice
Ist lexoffice dasselbe wie Lexware Office?
Ja. lexoffice wurde 2024 in Lexware Office umbenannt. Funktionen, Zugangsdaten und Verträge sind gleich geblieben.
Was kostet lexoffice?
Lexware Office kostet je nach Tarif zwischen 7,90 € (S) und 32,90 € (XL) pro Monat netto. Für die vollständige Buchhaltung mit Umsatzsteuer-Voranmeldung ist mindestens der Tarif L nötig.
Wer steckt hinter Lexware Office?
Die Haufe-Lexware GmbH & Co. KG aus Freiburg im Breisgau, ein Unternehmen der Haufe Group.
Kann mein Steuerberater auf Lexware Office zugreifen?
Ja. Steuerberater erhalten einen eigenen Zugang oder bekommen die Daten per DATEV-Export.
Kann ich E-Rechnungen mit Lexware Office empfangen?
Ja, das Erfassen von E-Rechnungen ist bereits ab Tarif S enthalten. Welche Tarife den Versand unterstützen und was bei der Umstellung zu beachten ist, lesen Sie in unserem Beitrag zur E-Rechnung mit Lexware Office.





